Tanja Pöthmann_Executive Coaching

Liebe Kunden, Interessenten und Leser!

Ich wünsche uns ein gutes neues Jahr 2018.

Sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Haben Sie sich auch wieder den üblichen Rucksack mit Vorsätzen gepackt?

Vorsätze bremsen

Vergessen Sie Ihre Vorsätze! Vorsätze sind der Anfang für ein schlechtes Gewissen und echte Bremsklötze, die Sie unterbewusst nur hemmen, wenn Sie diese nicht umsetzen.

Statt Vorsätzen formulieren Sie sich nun Ziele. Fragen wie, „Was will ich machen?“ oder „Was will ich tun?“ haben Sie sich möglicherweise bereits öfter gestellt und auch keine Antworten gefunden.  Das ist normal!

Denn wir sind durch unsere Erziehung gut trainiert worden, zu wissen, was wir nicht wollen. Erzogen haben uns unsere Eltern, Familienmitglieder, Freunde, Schule, Sportvereine, Paarbeziehungen. Kurz in allen möglichen Beziehungen erziehen wir uns oder wurden „erzogen“. Das hat seine Spuren hinterlassen. Wir gehen immer wieder aus allen erdenklichen Beziehungen raus und wissen genau, was wir nicht wollen. Komisch, oder? Ich kenne kaum jemanden, der aus einer Form von Beziehung geht und genau definieren kann, was er will. Wir trainieren unser Gehirn merkwürdigerweise nicht darauf, was wir wollen. „“ Interessanterweise reproduzieren wir sogar oft die Ergebnisse, die wir nicht haben wollen. So eine „Überraschung“.

Eine Hypothese besagt, dass unser Gehirn das Wort NICHT gar nicht verarbeiten kann. Bitte nehmen Sie diese Hypothese einmal als gegeben an. Denn fakt ist: Die Ergebnisse, die wir heute haben, sind die Ergebnisse unseres Denkens und Handelns von gestern, bzw. der letzten Jahre oder Jahrzehnte.

Also, wie sollen Sie auf Knopfdruck anders herum denken? Geht nicht? Das Gehirn ist doch konditioniert.

Doch es geht! Machen Sie es sich leicht. Starten Sie gedanklich mit den Ihnen bekannten Mustern und gehen Sie anders herum vor.

Stellen Sie sich Fragen wie:

  • Was wollen Sie im neuen Jahr nicht mehr machen?
  • Was muss sich ändern? Was wollen Sie auf keinem Fall tun?
  • Was gefällt Ihnen nicht?

Das schreiben Sie einmal auf. Sie werden sehen, wie schnell sich eine solche Liste füllen lässt. Die Dinge, die wir schon immer verändern wollen und irgendwie bisher nicht angegangen sind.

Sie protestieren nun innerlich? Gut so!

Die Liste der Dinge, die Sie schon immer ändern wollten, betrachten Sie nun und kreieren daraus das Gegenteil von dem, was Sie nicht mehr machen wollen. Mit anderen Worten, Sie formulieren das, was Sie tun müssen, um nicht mehr das zu machen, was Sie ja gar nicht machen wollen.

Das formulieren Sie und prüfen Sie, ob es Ihnen gefällt. Sollte Ihnen das immer noch nicht gefallen oder Sie wollen das nicht machen, setzen Sie sich mit Ihrer Negativliste erneut hin und überlegen, wie Sie das „Nicht-Wollen“ mit anderen Worten ausdrücken könnten. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis Sie klar wissen, was Sie wollen. Genießen Sie dies Gedankenspiel auf Ihrem Weg dahin, was Sie wollen. Dieser Vorgang eröffnet Ihnen völlig neue Perspektiven.

Antagonist vs. Protagonist

Sie werden feststellen, dass Sie die Antagonisten sehr gut kennen. Es geht in dem Prozess, um das Auffinden Ihrer Protagonisten.

Werden Sie der Protagonist – die Hauptperson in Ihrem Leben! Dabei wünsche Ich Ihnen viel Spaß. Genießen Sie die Rolle des Protagonisten. Wer will nicht der Held in seinem Leben sein?

Sollte der Antagonist doch hartnäckiger sein, als gewünscht, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre 

Tanja Pöthmann

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